Ein Leben mit der Diagnose Multiple Sklerose

Multiple Sklerose (MS) ist eine chronisch-entzündliche Erkrankung des Zentralen Nervensystems. Mittlerweile gibt es in Deutschland neuesten Schätzungen zufolge mindestens 300.000 MS-Patienten, Tendenz steigend. Entgegen landläufiger Meinung handelt es sich nicht um eine Erkrankung des Erwachsenenalters, sie werde nur in vielen Fällen noch immer zu spät diagnostiziert, sagt der Neurologe Stefan Schlesinger, Oberarzt an der Neurologischen Klinik am RHÖN-KLINIKUM Campus Bad Neustadt. Er betont allerdings auch, dass die Diagnose längst nicht mehr bedeute, lebenslang mit Behinderung leben zu müssen. Im Gespräch mit dem RHÖN-Gesundheitsblog erklärt er unter anderem, weshalb die Behandlungsmöglichkeiten bei MS immer besser werden und wie man der Erkrankung vorbeugen kann.

Von Neurodermitis bis Schuppenflechte – Unterschiede und Behandlungsmöglichkeiten

Sowohl die Neurodermitis, medizinisch atopisches Ekzem genannt, als auch die Schuppenflechte sind Entzündungskrankheiten der Haut, die zu Rötungen und zu Schuppung führen. Da oftmals Menschen ähnlichen Alters betroffen sind, kommt es bisweilen zur Verwechslung.

„Vom Entzündungsmuster und von der Behandlung her sind es allerdings unterschiedliche Erkrankungen”, sagt Professor Dr. Michael Hertl, Direktor der auf beide Erkrankungen spezialisierten Hautklinik des Universitätsklinikum Gießen und Marburg am Standort Marburg.

Im Gespräch mit dem RHÖN-Gesundheitsblog erklärt der Experte, woran man Neurodermitis und Schuppenflechte erkennt und wie man sie bestmöglich behandelt.

Revolution in der Onkologie: Flüssigbiopsie

Die sogenannte Flüssigbiopsie wurde entwickelt, um Patienten einfach und zuverlässig auf wiederkehrenden Krebs hin zu überwachen. Und das anhand einer gewöhnlichen, in der Arztpraxis entnommenen Blutprobe. Professor Dr. Stefan Gattenlöhner ist Leiter des Instituts für Pathologie des Universitätsklinikum Gießen und Marburg am Standort Gießen, wo man Blut anhand modernster Methoden analysiert.

Mit diesen Tipps fällt die Zeitumstellung weniger schwer

Müdigkeit, Erschöpfung und Schlafstörungen: Die Zeitumstellung bringt viele Menschen aus dem Rhythmus. Sie erzeugt eine Form von sozialem Jetlag. Schlaf-Wach-Phasen kommen durcheinander, die innere Uhr kann sich nur schwer oder gar nicht anpassen. Mehr als jeder Fünfte soll schon einmal körperliche oder psychische Probleme damit gehabt haben, dass plötzlich eine Stunde „fehlt“, wenn künstlich „an der Uhr gedreht“ wird.

Essen ist (k)ein Gefühl

Essstörungen, ob Magersucht, Anorexie, Bulimie, Übergewicht oder Mischformen  betreffen zunehmend immer mehr Menschen. Neben psychischen Beeinträchtigungen können diese Erkrankungen auch schwerwiegende organische Schäden nach sich ziehen und schlimmstenfalls sogar tödlich enden.

Immerhin, als gesichert gilt die Erkenntnis: Der beste Schutz vor Essstörungen ist ein gesundes Selbstvertrauen und Körperbewusstsein. Patienten zu helfen, ebendiese wiederzuerlangen, ist die Aufgabe von Sandra Röder und Meike Storath. Beide sind staatlich geprüfte Diätassistentinnen und arbeiten in der Psychosomatischen Klinik Bad Neustadt, Hand in Hand mit Psychologen und anderem medizinischen Fachpersonal.