Thema:Experten erklären

Depression – Auch bei Kindern und Jugendlichen „gut behandelbar”

Interessenverlust, Freudlosigkeit, ein verminderter Antrieb und erhöhte Ermüdbarkeit: Wie erwachsene Menschen können auch Kinder und Jugendliche unter Depressionen und deren Begleiterscheinungen leiden. Wichtig: Niemand müsse sich dafür schämen, dass er an einer psychischen Erkrankung leidet, sagt Professorin Dr. Katja Becker, Direktorin der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie am Universitätsklinikum Marburg. Im Interview ermuntert sie Eltern, das Gespräch mit ihren Kindern zu suchen, wenn diese traurig wirken und sich zurückziehen. Außerdem erklärt sie, wann professionelle Hilfe gefragt ist und auf welchen drei Ebenen sich eine Depression abspielt.

Schlafapnoe – Wenn Schnarchen krankhaft wird

Geschnarcht wird nicht nur in deutschen Betten viel. Doch wann wird daraus eine medizinisch anerkannte Krankheit, die den Patienten und sein soziales Umfeld belastet? Im Interview spricht Dr. Irmhild Mäder, Leitende Ärztin an der Zentralklinik Bad Berka und Fachärztin für Innere Medizin, über Risikofaktoren, erklärt, was eine Schlafapnoe ist, und erzählt von ihrem Schlaflabor, in dem Schnarchen analysiert wird.

Durchblutungsstörungen erfordern „Therapie aus einem Guss“

Krankhafte Gefäßveränderungen beeinträchtigen viele Menschen in ihrem Alltag. Spätestens dann, wenn es Betroffenen nicht mehr möglich ist, wenige hundert Meter ohne Schmerzen zu gehen, ist es an der Zeit, einen Spezialisten aufzusuchen. Einer von ihnen ist Privatdozent Dr. Thomas Schmandra. Er ist Chefarzt der Klinik für Gefäßchirurgie an der Herz- und Gefäß-Klinik Bad Neustadt. Im Gespräch erklärt er, was man unter der bei Durchblutungsstörungen oft diagnostizierten „Schaufensterkrankheit“ versteht, wer besonders betroffen ist – und wie man das Leiden bestmöglich behandelt.

Glutenunverträglichkeit – Das muss man wissen

Bis zu ein Prozent der Bevölkerung leidet Schätzungen zufolge an einer Glutenunverträglichkeit. Was dagegen hilft und welche Arten der Krankheit unterschieden werden müssen, erklärt Dr. Rainer Kuhn, Ärztlicher Direktor der RHÖN-Kreisklinik Bad Neustadt und dort Chefarzt des Bereichs Innere Medizin.

Wie gefährlich ist die E-Zigarette?

Die E-Zigarette wird oft als „gesunde Alternative“ zum traditionellen Zigarettenrauchen gesehen. Dabei liegen bislang nur wenig wissenschaftlich fundierte Erkenntnisse über sie vor. Im Interview spricht Prof. Dr. Claus Franz Vogelmeier, Spezialist für Lungenheilkunde und Leiter der Klinik für Innere Medizin am Universitätsklinikum Marburg, über die wenigen gesicherten Fakten, die bisher vorliegen, und liefert Einschätzungen über die in den E-Zigaretten vorhandenen Aromastoffe und den „Passiv-Dampf“. Außerdem gibt er Ratschläge, was bei der Rauchentwöhnung wirklich helfen kann.

Hautkrebs – und wie man sich vor ihm schützen kann

Im Alter von 25 bis 29 Jahren stellt der Schwarze Hautkrebs die häufigste Krebserkrankung bei Frauen und die dritthäufigste bei Männern dar. Im Interview spricht Dr. Armin Bender, Oberarzt an der Klinik für Dermatologie und Allergologie des Universitätsklinikum Marburg und Leiter des Marburger Hauttumorzentrum (DKG), über die verschiedenen Arten von Hautkrebs, die Rolle von genetischer Disposition bei der Entstehung dessen, und Methoden, wie man sich bestmöglich schützen kann.