Thema:Experten erklären

Moderne Parkinson-Behandlung: Wenn das Zittern plötzlich aufhört

Wer an Parkinson leidet, weiß um die belastenden Umstände, die die Krankheit irgendwann begleiten: Zittern, Bewegungsarmut, Steifheit. All diese Symptome führen zu einem ausgeprägten Verlust an Lebensqualität. Obwohl die Medizin immer neue Behandlungsmethoden entdeckt, ist es derzeit noch nicht möglich, die Krankheit im Keim zu ersticken.

Man ist allerdings in der Lage, vielen Patienten über viele Jahre hinweg „sehr gut zu helfen“, wie Professor Dr. Lars Timmermann sagt. Er ist Direktor der Klinik für Neurologie am Universitätsklinikum Gießen und Marburg am Standort Marburg, die als erste und einzige Einrichtung in Deutschland als „Center of Excellence“ der Parkinson’s Foundation zertifiziert worden ist.

Tipps fürs Skifahren – Fit durch den Winter

41.000 Deutsche verletzen sich jedes Jahr beim Skifahren. Doch es gibt auch eine gute Nachricht: Dank moderner Sicherheitsbindungen, Protektoren und Helme ist die Zahl der Skiverletzungen in den vergangenen Jahren deutlich zurückgegangen. Komplett ausschalten lassen sich die Risiken beim Skifahren aber natürlich nicht.

Gelenkentzündung mit Strahlen behandeln

Entzündliche Gelenkerkrankungen schnell in den Griff zu bekommen, das gelingt anhand der sogenannten nuklearmedizinischen Gelenktherapie, auch Radiosynoviorthese genannt.

Obwohl viele Patienten beim Thema Nuklearmedizin eher an Atomkraftwerke als an Medizin denken, ist die Behandlung ungefährlich, versichert Dr. Knut Liepe, Chefarzt der Nuklearmedizin am Gesundheits-Campus Klinikum Frankfurt (Oder). Das Vorgehen sei sehr einfach, sagt der Experte, deswegen habe sich die Therapie auch seit den Sechzigerjahren nicht mehr wesentlich verändert.

Guter Vorsatz: Mit dem Rauchen aufhören

Dass Zigaretten alles andere als gesund sind, ist jedem bekannt. Doch was genau passiert eigentlich mit unserem Körper, wenn wir rauchen? Professor Dr. Claus Vogelmeier kennt sich hier gut aus. Er ist Spezialist für Lungenheilkunde und Leiter der Klinik für Innere Medizin mit Schwerpunkt Lungenheilkunde am Universitätsklinikum Marburg.

Auf den Magen geschlagen

Laut Statistik leiden ungefähr 30 Prozent der Deutschen gelegentlich unter krampfartigen Beschwerden im Oberbauch, einem Brennen hinter dem Brustbein oder Völlegefühl. Besonders zu Weihnachten, wenn fettiges Essen, Alkohol und Bewegungsmangel zusammenkommen. Wenn der Arzt keine organischen Ursachen feststellen kann, könnte die sogenannte funktionelle Dyspepsie der Grund für die Beschwerden sein, der Volksmund spricht vom Reizmagen.

Herzschwäche – Gut zu behandeln

Von Herzschwäche oder Herzinsuffizienz sprechen Experten, wenn das Herz nicht mehr genug Blut in den Körper pumpt, um alle Organe ausreichend mit Sauerstoff und Nährstoffen zu versorgen. Darunter leiden dann vor allem Gehirn und Muskeln. In den Lungengefäßen und anderen Venen dagegen staut sich das Blut, aus den Gefäßen wird Flüssigkeit in die Lungen und in das Gewebe in Beinen und Bauch gepresst.