Thema:Experten erklären

Spitzenmedizin bei Fetomaternaler Blutgruppenunverträglichkeit

Wenn sich Kräfte des mütterlichen Körpers gegen das eigene ungeborene Kind richten, ist schnelle Hilfe gefragt. Zwei Spitzenmediziner am Universitätsklinikum Gießen und Marburg behandeln und betreuen Frauen, die von der sogenannten Fetomaternalen Inkompatibilität betroffen sind. Im Gespräch mit dem RHÖN-Gesundheitsblog machen sie ihren Patientinnen Mut und sprechen über die weitreichenden Kompetenzen ihres in Deutschland einmaligen Zentrums.

Autoimmunerkrankungen: Warum der Hautarzt Ansprechpartner ist

Im Normalfall schützt uns unser körpereigenes Immunsystem vor all jenen Infektionen, für die Bakterien, Viren oder Parasiten verantwortlich sein können. Leidet man an einer Autoimmunerkrankung, richtet sich dieses allerdings gegen das körpereigene Gewebe. Grund: Die Abwehrkräfte sind falsch programmiert. In der Folge dessen kann es zu Entzündungen kommen, die gravierende Folgen für die Gesundheit haben können.

Harnwegsinfektionen: Revolutionärer Schnelltest erwartet

Harnwegsinfekte sind vor allem bei Frauen weit verbreitet. Mit Diagnose und Therapie der Erkrankung beschäftigt sich Professor Dr. Florian Wagenlehner. Er ist Direktor der Klinik für Urologie, Kinderurologie und Andrologie des Universitätsklinikum Gießen und Marburg am Standort Gießen. Im Gespräch mit dem RHÖN-Gesundheitsblog spricht er über genetische Dispositionen, pflanzliche Präparate für die Therapie und einen revolutionären Schnelltest, den er zurzeit gemeinsam mit Mikrobiologen entwickelt.

Wie man Bluthochdruck den Kampf ansagt

Bluthochdruck, auch unter dem Fachbegriff Hypertonie bekannt, ist meistens eine Wohlstandskrankheit und Volkskrankheit, sagt Professor Dr. Joachim Hoyer, Direktor der Klinik für Innere Medizin, Nephrologie und Internistische Intensivmedizin des Universitätsklinikum Gießen und Marburg am Standort Marburg. Als Spezialist für Nierenerkrankungen und Bluthochdruck hilft er seinen Patienten, mit der oft chronisch verlaufenden Krankheit umzugehen und sie effektiv zu behandeln. Im Interview mit dem RHÖN-Gesundheitsblog benennt er Hauptrisikofaktoren, beschreibt die vielversprechende Therapie und erklärt, warum er seinen Patienten ein gelegentliches Glas Rotwein nicht ausreden will.

Warum Wasser und Tee besser sind als Kaffee

Besonders im Sommer stellen sich Urlauber wie Daheimgebliebene die Frage, wie viel und wie oft sie trinken sollten, um gesund zu bleiben. Im Gespräch mit dem RHÖN-Gesundheitsblog erklärt Dr. Andreas Becker, Chefarzt der Medizinischen Klinik III des Klinikum Frankfurt (Oder), warum Wasser und Tee zum Durststillen besser sind als Kaffee, woran man einen Flüssigkeitsmangel erkennt – und ob man auch zu viel Flüssigkeit aufnehmen kann.

Ein Leben mit der Diagnose Multiple Sklerose

Multiple Sklerose (MS) ist eine chronisch-entzündliche Erkrankung des Zentralen Nervensystems. Mittlerweile gibt es in Deutschland neuesten Schätzungen zufolge mindestens 300.000 MS-Patienten, Tendenz steigend. Entgegen landläufiger Meinung handelt es sich nicht um eine Erkrankung des Erwachsenenalters, sie werde nur in vielen Fällen noch immer zu spät diagnostiziert, sagt der Neurologe Stefan Schlesinger, Oberarzt an der Neurologischen Klinik am RHÖN-KLINIKUM Campus Bad Neustadt. Er betont allerdings auch, dass die Diagnose längst nicht mehr bedeute, lebenslang mit Behinderung leben zu müssen. Im Gespräch mit dem RHÖN-Gesundheitsblog erklärt er unter anderem, weshalb die Behandlungsmöglichkeiten bei MS immer besser werden und wie man der Erkrankung vorbeugen kann.