Gelenkentzündung mit Strahlen behandeln

Entzündliche Gelenkerkrankungen schnell in den Griff zu bekommen, das gelingt anhand der sogenannten nuklearmedizinischen Gelenktherapie, auch Radiosynoviorthese genannt.

Obwohl viele Patienten bei Nuklearmedizin eher an Atomkraftwerke als an Medizin denken, ist die Behandlung ungefährlich, versichert Dr. Knut Liepe, Chefarzt der Nuklearmedizin am Gesundheits-Campus Klinikum Frankfurt (Oder). Das Vorgehen sei sehr einfach, sagt der Experte, deswegen habe sich die Therapie auch seit den Sechzigerjahren nicht mehr wesentlich verändert.

Guter Vorsatz: Mit dem Rauchen aufhören

Dass Zigaretten alles andere als gesund sind, ist jedem bekannt. Doch was genau passiert eigentlich mit unserem Körper, wenn wir rauchen? Professor Dr. Claus Vogelmeier kennt sich hier gut aus. Er ist Spezialist für Lungenheilkunde und Leiter der Klinik für Innere Medizin mit Schwerpunkt Lungenheilkunde am Universitätsklinikum Marburg.

Auf den Magen geschlagen

Laut Statistik leiden ungefähr 30 Prozent der Deutschen gelegentlich unter krampfartigen Beschwerden im Oberbauch, einem Brennen hinter dem Brustbein oder Völlegefühl. Besonders zu Weihnachten, wenn fettiges Essen, Alkohol und Bewegungsmangel zusammenkommen. Wenn der Arzt keine organischen Ursachen feststellen kann, könnte die sogenannte funktionelle Dyspepsie der Grund für die Beschwerden sein, der Volksmund spricht vom Reizmagen.

Marburger Ionenstrahl-Therapiezentrum: präzise, effektiv und schonend

Das Marburger Ionenstrahl-Therapiezentrum (MIT) stellt eine innovative Behandlungsmethode bei Tumoren da. Zur Bestrahlung werden dabei geladene Ionen statt der sonst in der Strahlentherapie üblichen Photonen genutzt. Die Strahlentherapie und Radioonkologie am Uniklinikum Marburg decken mit ihren Behandlungsmöglichkeiten das gesamte Spektrum der Strahlentherapie ab.

Herzschwäche – Gut zu behandeln

Von Herzschwäche oder Herzinsuffizienz sprechen Experten, wenn das Herz nicht mehr genug Blut in den Körper pumpt, um alle Organe ausreichend mit Sauerstoff und Nährstoffen zu versorgen. Darunter leiden dann vor allem Gehirn und Muskeln. In den Lungengefäßen und anderen Venen dagegen staut sich das Blut, aus den Gefäßen wird Flüssigkeit in die Lungen und in das Gewebe in Beinen und Bauch gepresst.

Arteriosklerose: Rauchen ist der größte Risikofaktor

In Deutschland erleiden jährlich knapp 270.000 Menschen einen Schlaganfall, an dem jeder Fünfte innerhalb von vier Wochen stirbt. Grund dafür ist meistens eine langfristige Schädigung der Blutgefäße, die man Arteriosklerose nennt. Bei dieser Gefäßverkalkung lagern sich Cholesterin und andere Fette in der inneren Wandschicht arterieller Blutgefäße, vorzugsweise an den Herzkranzgefäßen, der Halsschlagader, der Bauchschlagader und den großen Beinarterien an.