Hände waschen – Wie geht’s richtig?

Tag der Internationalen Händehygiene

Teure Desinfektionsmittel sind nicht nötig: Nahezu 99,9 Prozent aller Viren und Bakterien werden abgetötet, wenn man die Hände ordentlich mit handelsüblicher Seife reinigt. Mit den folgenden Tipps geht das ganz schnell und effektiv.

Gerade dann, wenn Personen im nahen Umfeld erkrankt sind, ist das Ansteckungsrisiko oft hoch. Beim Kontakt mit der erkrankten Person oder auch über gemeinsam benutzte Gegenstände können Infektionserreger weitergegeben und über die Schleimhäute von Nase, Mund oder Augen in den Körper gelangen und Krankheiten auslösen.

Stottern – Keine Panik!

Was ist eigentlich Stottern? Und: Ist das schlimm? Solche Fragen bekommt Gisela Erdelen öfter zu hören. Sie ist stellvertretende leitende Lehrlogopädin an der Staatlichen Schule für Logopädie am Universitätsklinikum Gießen und Marburg am Standort Marburg. Ihr Fachgebiet: Stottern und andere sogenannte Sprechablaufprobleme.

Bei ihr lernen Schülerinnen und Schüler unter Anleitung die gezielte Anwendung von Therapien, welche die Schule selbst auch betroffenen Kindern und Erwachsenen anbietet. Im Gespräch mit dem RHÖN-Gesundheitsblog erklärt die Expertin, wie Stottern entsteht, wer besonders darunter leidet, und in welchem Fall man eine Therapie beginnen sollte.

Innovative schmerzfreie Wundheilung: „Als ob Ameisen herumkrabbeln“

Laut dem Bundesverband Medizintechnik, befinden sich rund 900.000 Menschen in Deutschland in ärztlicher Behandlung, weil sie über längere Zeiträume hinweg unter einer sich nicht schließenden Wunde leiden. Eine gut verträgliche und gleichzeitig effektive Behandlung war lange Zeit schwierig. Jetzt gelingt sie anhand einer innovativen Methode schnell und zuverlässig, und zwar durch die Nutzung von sogenanntem Kaltplasma.

Jeder Geimpfte zählt!

Die hauptsächlich medial geführte Debatte rund um den Impfstoff von Astrazeneca hat in weiten Teilen der Bevölkerung Verunsicherung ausgelöst: Kann man sich mit diesem Vakzin bedenkenlos impfen lassen?

Ja! – Sagt eine, die es wissen muss: Die Professorin Dr. med. Susanne Herold ist nah dran am Geschehen. Sie hat die Professur für Infektionserkrankungen der Lunge an der Medizinischen Klinik II für Pneumologie, Infektiologie, Intensivmedizin, Nephrologie & Gastroenterologie am Universitätsklinikum Gießen und Marburg (UKGM) am Standort Gießen inne. Und neben ihrer Tätigkeit als Wissenschaftlerin als praktizierende Ärztin auch viel mit Patienten vor Ort zu tun.

Im Gespräch mit dem RHÖN-Gesundheitsblog beantwortet sie die wichtigsten Fragen zum Thema. Und mahnt auch, was Deutschland jetzt auf keinen Fall passieren darf.

So wird der Arbeitsplatz optimal eingerichtet

Ein großer Teil deutscher Arbeitnehmer befindet sich seit Längerem im Homeoffice. Glücklich all jene, die schon längst ein gut eingerichtetes Büro zuhause haben. Wer das nicht hat, ist gut beraten, sich ein paar Tipps einzuholen. Am besten direkt vom Experten: Dr. Daniele Bencivinni ist Facharzt für Anästhesiologie und Arbeitsmedizin. Zum Tag der Rückengesundheit am 15. März beantwortet er die wichtigsten Fragen rund ums Thema gesundes Arbeiten.

Kreidezähne – Die unterschätzte Gefahr

Das neue Karies? Vor allem Kinder und Jugendliche leiden immer häufiger unter sogenannten Kreidezähnen, im Fachjargon auch Molaren-Inzisive-Hypomineralisation (MIH) genannt. Dabei gilt diese Erkrankung der Zähne als vergleichsweise neu, kann aufgrund ihres extrem häufigen Auftretens allerdings mittlerweile schon als Volkskrankheit bezeichnet werden, sagt Professor Norbert Krämer, Direktor der Poliklinik für Kinderzahnheilkunde des Universitätsklinikum Gießen und Marburg am Standort Gießen, im Gespräch mit dem RHÖN-Gesundheitsblog. Er spricht davon, dass in Deutschland mittlerweile zwischen 10 und 28 Prozent der Kinder und Jugendlichen betroffen sind.