Soziale Angststörungen – Diese Klinik bietet Hilfe

Soziale Angststörungen im Kindes- und Jugendalter kommen häufiger vor, als die meisten Menschen annehmen würden. Für Betroffene sind sie oft extrem belastend – und können über die Jahre immer schlimmer werden.

Was Betroffene wissen sollten: Hilfsangebote gibt es viele, zum Beispiel die psychotherapeutische und psychiatrische Behandlung in einer spezialisierten Klinik. Für eine arbeitet die Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin Dr. Daria Kasperzack. Als Leitende Psychologin steht sie der Spezialambulanz für Soziale Angststörungen vor. Diese gehört zur Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, einem Teil des Universitätsklinikum Gießen und Marburg am Standort Marburg.

Zentrale Notaufnahme – „Leben retten“ als Teamarbeit

Die Zentrale Notaufnahme (ZNA) ist die Schnittstelle zwischen ambulanter und stationärer Medizin und somit eines der Herzstücke des Gesundheits-Campus Klinikum Frankfurt (Oder). Hier kümmern sich Ärztinnen und Ärzte verschiedenster Disziplinen sowie Pflegekräfte um all jene Personen, die besonders schnelle Hilfe brauchen. Zum Beispiel nach einem Herzinfarkt, einem Schlaganfall, einer Blutvergiftung oder nach schwersten Unfällen.

Physikalische Therapie – mit Bädern, Wickeln und Co. gegen medizinische Beschwerden

Nach einer Massage fühlt sich jeder wohl. Was Martin Scheuplein mit seinen Händen leistet, geht aber weit über die Wellnessbehandlung hinaus: Er ist Masseur und Medizinischer Bademeister an der Neurologischen Klinik am Campus Bad Neustadt.

„Schaufensterkrankheit“: So kann Gefäßverkalkung behandelt werden

Krankhafte Gefäßveränderungen können Menschen in ihrem Alltag massiv beeinträchtigen. Spätestens dann, wenn es den Betroffenen nicht mehr möglich ist, wenige hundert Meter ohne Schmerzen zu gehen, ist es an der Zeit, einen Spezialisten aufzusuchen.

Einer von ihnen ist Arzou Agaev. Er ist Chefarzt der Klinik für Gefäßchirurgie des RHÖN-KLINIKUM Campus Bad Neustadt, die zu den leistungsstärksten Einrichtungen in Deutschland zählt. Im Gespräch mit dem RHÖN-Gesundheitsblog erklärt der Experte, was man unter der bei Durchblutungsstörungen oft diagnostizierten „Schaufensterkrankheit“ versteht, wer besonders betroffen ist – und wie man das Leiden bestmöglich behandelt.

Hepatitis: „Die Leber leidet still“

Viele Lebererkrankungen werden durch eine Infektion mit Hepatitis-Viren oder anderen Viruserkrankungen hervorgerufen und können über lange Zeiträume hinweg schleichend verlaufen. Und zwar ohne dass Betroffene unter nennenswerten Beschwerden leiden. Diese sogenannten chronischen Virus-Hepatitiden stellen ein großes globales Gesundheitsproblem dar.

Am 28. Juli erinnert die World Hepatitis Alliance (WHA) mit dem Welt-Hepatitis-Tag daran, dass die meisten der Hepatitis-Typen anhand von Früherkennungsuntersuchungen gut diagnostiziert und therapiert werden können: „Hepatitis kann nicht warten!“, lautet der Appell.

Problematisch ist grundsätzlich die Tatsache, dass eine kranke Leber nicht unbedingt wehtut und die Lebererkrankung unterschiedlichste Gründe haben kann. „Selbst wenn man lebererkrankt ist, hat man oftmals sehr unspezifische Symptome. Oder man merkt es gar nicht. Die Leber leidet still“, sagt Dr. Sonja Gehring im Gespräch mit dem RHÖN-Gesundheitsblog.

Sie leitet die Leberambulanz des Zentrums Innere Medizin am Universitätsklinikum Gießen und Marburg am Standort Marburg und beschäftigt sich täglich mit erhöhten Leberwerten von Patient:innen:

„Die Frage, ob erhöhte Leberwerte über einen Zeitraum von drei Monaten normal sind, lässt sich ganz einfach mit Nein beantworten!“

13-jährige Patientin aus der Ukraine wird am UKGM behandelt: „Wir haben jeden Tag Angst“

Seit ihrem fünften Lebensjahr braucht Elisaveta ein mobiles Beatmungsgerät, das sie mit zusätzlichem Sauerstoff versorgt. Tag und Nacht. Raketenangriffe nahe ihrer Heimatstadt in der Zentralukraine, die Zerstörung von Infrastruktur und zunehmende Stromausfälle bei der Beatmung machten die Versorgung zuhause irgendwann unmöglich. Ohne eine gesicherte Sauerstoffversorgung bestand für die 13-Jährige Lebensgefahr. Ihre Mutter Alla setzte alle Hebel in Bewegung, um ihr krankes Kind in Sicherheit zu bringen.