Glaukom: Wenn die Sehkraft nachlässt…

Weltweit sind laut Statistiken 120 Millionen Menschen vom sogenannten Glaukom oder Grünen Star betroffen, der nach dem Grauen Star die zweithäufigste Ursache für Erblindung darstellt. Professor Dr. Walter Sekundo, Direktor der Klinik für Augenheilkunde am Universitätsklinikum Gießen und Marburg am Standort Marburg, behandelt Glaukome im fortgeschrittenen Stadium. Seine Räumlichkeiten seien für betroffene Patienten oft ein „Hort der letzten Hoffnung“, sagt er, und erklärt im Gespräch, wer vom Grünen Star besonders betroffen ist, ob die schleichende Erkrankung heilbar ist, und weshalb ein selbstfinanziertes Screening sinnvoll sein kann.

„Finde den Sport, der dir Spaß macht!“ – Tipps für Sportanfänger und Wiedereinsteiger

„Körperliche Betätigung ist das wichtigste Mittel, das wir haben, um uns selbst zu schützen und zu therapieren”, sagt Dr. Pascal Bauer. Als Oberarzt betreut er Sportanfänger und Leistungssportler gleichermaßen und leitet die Sportkardiologie in der Medizinischen Klinik I für Kardiologie und Angiologie des Universitätsklinikums Gießen und Marburg am Standort Gießen. Im Interview gibt er Tipps, auf was man beim Lauf- und Krafttraining achten sollte, erklärt, was es mit dem kardiologischen Check-up auf sich hat, und wann ein solcher sinnvoll ist.

Multimodale Schmerzmedizin: Chronische Schmerzen in den Griff bekommen

Was macht eigentlich die multimodale Schmerzmedizin? Im Gespräch mit Heiko Wolf, Chefarzt an der Klinik für Schmerzmedizin des Klinikum Frankfurt (Oder), wird klar: Bei der vielen Laien noch wenig bekannten Therapieform werden schmerzmedizinisch weitergebildete Therapeuten unterschiedlicher Fachbereiche in die Untersuchung und Behandlung von Patienten mit chronischen Schmerzen eingebunden. Ziel ist, die zum Teil komplexen Einflüsse, die zur Entstehung und Aufrechterhaltung chronischer Schmerzen führen, zu erkennen und adäquat zu behandeln.

Depression – Auch bei Kindern und Jugendlichen „gut behandelbar”

Interessenverlust, Freudlosigkeit, ein verminderter Antrieb und erhöhte Ermüdbarkeit: Wie erwachsene Menschen können auch Kinder und Jugendliche unter Depressionen und deren Begleiterscheinungen leiden. Wichtig: Niemand müsse sich dafür schämen, dass er an einer psychischen Erkrankung leidet, sagt Professorin Dr. Katja Becker, Direktorin der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie am Universitätsklinikum Marburg. Im Interview ermuntert sie Eltern, das Gespräch mit ihren Kindern zu suchen, wenn diese traurig wirken und sich zurückziehen. Außerdem erklärt sie, wann professionelle Hilfe gefragt ist und auf welchen drei Ebenen sich eine Depression abspielt.

Clown-Doktor – Beruf zwischen Leben und Tod

Es sind oft kleine, schwerkranke Kinder, um die sich die Clown-Doktoren kümmern. In der Kinderklinik des Universitätsklinikums Gießen ist Minke Bach, 46, alias Doktor Karamella als professionell ausgebildeter Clown deren Teamleiterin. Im Gespräch spricht sie über ihr bewegendstes Erlebnis mit einem herzkranken Mädchen, ihre von jungen Patienten am häufigsten nachgefragte Showeinlage, und über ihren Beruf des Clowns, der sich wie kaum ein anderer zwischen Heiterkeit, Traurigkeit und Tod abspielt.

High-Tech trifft Menschlichkeit: Die RHÖN-KLINIKUM AG in bewegten Bildern

22 Drehtage, 950 Filmminuten und rund 300 gefilmte Mitarbeiter und Patienten – das ist die Bilanz der Aufnahmen für unsere neuen Imagefilme. An allen fünf Standorten der RHÖN-KLINIKUM AG, nämlich Bad Berka, Bad Neustadt a. d. Saale, Frankfurt (Oder) sowie Gießen und Marburg, waren wir mit der Kamera unterwegs, um in ausdrucksstarken Bildern einzufangen, was unsere Kliniken auszeichnet: „Exzellente Medizin mit modernster Technik, gepaart mit dem Know-how und der Empathie unserer Mitarbeiter, die täglich mit Herzblut und Engagement zum Wohle der Patienten handeln“, fasst Stephan Holzinger, Vorstandsvorsitzender der RHÖN-KLINIKUM AG, zusammen.