Tipps vom Ernährungscoach: Ist vegetarisch und vegan wirklich gesünder?

Auch wenn es heutzutage oft einfach erscheint, sich gesund zu ernähren: Dauerhaft bewusst zu essen und auf den eigenen Körper zu achten, bleibt für viele Menschen eine echte Herausforderung. Oder, wie Anja Dehl es formuliert: „In Deutschland ist in Sachen Ernährung noch sehr viel Luft nach oben!“

Sie muss es wissen: Als Diplom-Ökotrophologin und zertifizierte Ernährungsberaterin hilft sie ihren Patient:innen täglich dabei, gesünder zu leben. Nach Jahren im Krankenhausdienst leitet sie mittlerweile ihre eigene Praxis für Ernährungstherapie, die an das Medizinische Versorgungszentrum (MVZ) des Gesundheits-Campus Klinikum Frankfurt (Oder) angegliedert ist. Eine enge Zusammenarbeit besteht zudem mit der eigenständigen Medizinischen Klinik IV für Angiologie und Diabetologie von Chefarzt PD Dr. Kilian Rittig.

Cholesterin – Wann es zum Problem wird

Hohe Cholesterinwerte sind in vielen Fällen verantwortlich für schwerwiegende Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Schädlich ist vor allem eine zu hohe Konzentration des LDL-Cholesterins. Werden die Werte nicht gesenkt, erhöht sich das Risiko, einen Herzinfarkt oder Schlaganfall zu erleiden. Niedrige Werte hingegen können Herz und Gefäße schützen, was auch zahlreiche Studien belegt haben.

Mit der Materie seit Jahren befasst ist die Oberärztin Dr. Bilgen Kurt. Sie ist Leiterin des Kompetenzzentrum für Lipidstoffwechselstörungen am Universitätsklinikum Gießen und Marburg am Standort Marburg, das seit 2019 bei der Deutschen Gesellschaft zur Bekämpfung von Fettstoffwechselstörungen und ihren Folgeerkrankungen (DGFF) als eines von wenigen Zentren zertifiziert ist.

Sie und Ihre Kolleg:innen verfügen über eine spezielle Expertise im Bereich seltener Lipidstoffwechselstörungen und arbeiten diesbezüglich eng mit dem Marburger Zentrum für unerkannte und seltene Erkrankungen (ZusE) zusammen. Das Forschungslabor des Zentrums bietet außerdem eine umfangreiche molekularbiologische Diagnostik zur Abklärung von Lipidstoffwechselerkrankungen an.

Im Gespräch mit dem RHÖN-Gesundheitsblog spricht Dr. Kurt über die Bedeutung von Cholesterin für unseren Körper, wichtige Grenzwerte und sinnvolle Behandlungsmöglichkeiten.

Fußchirurgie – Vorteile der minimal-invasiven Verfahren

Aus ganz Deutschland kommen Patient:innen in die Klinik für Fuß- und Sprunggelenkchirurgie am RHÖN-KLINIKUM Campus Bad Neustadt. Schon seit 2016 ist sie als Zentrum der Maximalversorgung für Fuß- und Sprunggelenkchirurgie zertifiziert. Behandelt werden hier jährlich mehr als 2.000 Menschen, die an angeborenen oder erworbenen Erkrankungen sowie Verletzungsfolgen des Fußes und Sprunggelenks leiden.

Neben klassischen Operationen finden auch zunehmend sogenannte minimal-invasive Verfahren Anwendung, deren Ziel eine besonders gewebeschonende Therapie ist. Ausgewiesene Expertin für diese Verfahren ist Dr. Iris Steimann, Fachärztin für Orthopädie und Unfallchirurgie und zertifizierte Fußchirurgin.

Im Gespräch mit dem RHÖN-Gesundheitsblog spricht sie über die Vorteile minimal-invasiver Eingriffe und gewährt Einblick in die allgemeine Fußchirurgie.

„Es ist wie ein neues Leben“

Das Schicksal kann hart sein. Manchmal sehr hart.
Bernhard Gruber ist Bauingenieur, 50 Jahre alt und stammt aus Tirol in Österreich. Vor vier Jahren passierte es. Kurz vor dem Jahreswechsel nahm der Stress im Unternehmen – wie jedes Jahr – erheblich zu. Hier musste eine Baustelle abgenommen werden, dort stand der Jahresabschluss an.
Bernhard Gruber eilte von Termin zu Termin. Ein Leben wie nach Stoppuhr. Auf einer der vielen Baustellen ging es für ihn hoch aufs Dach. Schnell musste es gehen. Doch die Flächen da oben waren vereist, er rutschte aus, fiel vier Meter in die Tiefe.

„Ich ahnte sofort – das war‘s mit dem Rückgrat. Ich spürte die Füße nicht mehr, konnte unten nichts mehr bewegen“, so erinnert sich der Patient auf seinem Bett im Bad Berkaer Querschnittgelähmten-Zentrum.

Tipps vom Professoren-Team: So gelingt die Zahnpflege

Zum Tag des Zahnschmerzes gibt es heute Tipps von zwei ausgewiesenen Experten. Professor Dr. Bernd Wöstmann ist Direktor der Poliklinik für Zahnärztliche Prothetik und Professor Dr. Martin Jung Oberarzt in der Poliklinik für Zahnerhaltungs- und Präventive Zahnheilkunde am Universitätsklinikum Gießen und Marburg am Standort Gießen.

Im Gespräch mit dem RHÖN-Gesundheitsblog sprechen die beiden darüber, wie Zahnschmerzen entstehen. Zudem benennen sie die drei großen Feinde gesunder Zähne – und geben Tipps zur guten Mundhygiene.