Thema:Im Krankenhaus

Schnarchen und Schlafstörungen

Was passiert im Schlaflabor?

Unruhig wälzt sich der kleine Patient hin und her. Die dünne, hellblaue Wolldecke hat der Zehnjährige schon längst mit den Beinen ans Fußende seines Bettes geschoben. Auch das Zureden seiner Mutter, die im Bett direkt neben ihm liegt, und der mitgebrachte Teddybär helfen nicht viel.

„In fremden Betten schläft man anfangs nicht besonders gut“, erklärt die Arzthelferin. Das ist bei allen Patienten so – auch den Erwachsenen. Wie US-Forscher jüngst herausgefunden haben, liegt es daran, dass die linke Hirnhälfte in ungewohnter Umgebung in der sogenannten Habacht-Stellung verharrt. Das heißt, sie bleibt wacher als die rechte, sagen die Wissenschaftler der Brown University.