Lust auf einen Job in der Gesundheitsbranche? Jetzt Trainee-Programm starten!

Lust auf einen Job in der Gesundheitsbranche? Jetzt Trainee-Programm starten!

Die Gesundheitsbranche ist eine Zukunftsbranche. Sie befindet sich inmitten der digitalen Transformation. Diese sorgt dafür, dass Kliniken ihre Patienten immer schneller und besser versorgen können. Und für junge Talente bieten sich hier beste Chancen, ihre Karriere zu starten.

Mit der RHÖN-KLINIKUM AG bietet einer der größten deutschen Klinikkonzerne ein innovatives, 24-monatiges Trainee-Programm an, das auch im Herbst 2019 wieder beginnt.

Die Trainees durchlaufen, an mindestens zwei Klinikstandorten, verschiedene Bereiche wie Einkauf, Finanzen und Controlling, IT und Medizintechnik, Patienten- und Qualitätsmanagement sowie Human Resources. Überall dort unterstützen sie engagierte Führungskräfte im operativen Tagesgeschäft, arbeiten im Team und übernehmen Verantwortung für eigene Projekte.

Mit zwei Traineekräften hat sich der RHÖN-Gesundheitsblog unterhalten. Anja Engel stammt aus Oberaurach bei Bamberg. Nach dem Abitur hat sie ein Bachelor- und Masterstudium im Studiengang Gesundheitsökonomie an der Universität Bayreuth abgeschlossen. Lena Zimmermann kommt aus Weichtungen im Landkreis Bad Kissingen. Nach ihrem Abitur hat sie ein duales Studium in Betriebswirtschaftslehre/Gesundheitsmanagement gestartet, im Rahmen dessen sie unter anderem mehrere Theorie- und Praxissemester durchlaufen hat.

Wie kamen Sie darauf, ein Trainee-Programm zu machen?

Zimmermann: Schon während meines dualen Studiums habe ich in Form eines Rotationsprinzips unterschiedliche Abteilungen der Verwaltung durchlaufen. Ich bin von dieser Form der Personalentwicklung sehr überzeugt. Das Trainee-Programm der RHÖN-KLINIKUM AG läuft ganz ähnlich ab. Man bekommt einen sehr guten Gesamtüberblick über die verschiedenen Bereiche.

Engel: Bei mir war es so, dass die Uni inhaltlich ziemlich intensiv war. Gefehlt hat mir da aber einfach die Praxisorientierung. Studentische Praktika, die ich gemacht habe, waren zwar interessant, aber insgesamt nicht intensiv genug. Ich wollte einen Überblick bekommen, wie sich die Abläufe in einem großen Konzern wie der RHÖN-KLINIKUM AG gestalten.

Warum haben Sie sich für das Programm der RHÖN-KLINIKUM AG entschieden?

Zimmermann: In den ersten vier Wochen durfte ich in der Pflege der Herz- und Gefäßklinik hospitieren, was auch ein ausschlaggebender Punkt für meine Entscheidung war, das Trainee-Programm zu machen. Zudem hat mich die Konzerngröße mit ihrer Innovationskraft und der Neubau am Campus Bad Neustadt sehr beeindruckt. So habe ich es mir sehr spannend vorgestellt, die unterschiedlichen Bereiche des Unternehmens kennenzulernen.

Engel: Dass die RHÖN-KLINIKUM AG ein Konzern ist, bringt für Trainees klare Vorteile gegenüber einzelnen Kreiskrankenhäusern. Durch die vielen über Deutschland verteilten Standorte kann man uns Trainees ganz andere Blickwinkel auf die einzelnen Bereiche bieten.

Wie ist die Bewerbung abgelaufen?

Zimmermann: Als ich mich beworben habe, war ich noch im letzten Praxissemester meines Studiums. Nach meinem Bewerbungsgespräch habe ich die Zusage bekommen, und so habe am 1. November 2017 meine Zeit als Trainee begonnen.

Engel: Bei mir ist das alles auch ziemlich flott abgelaufen. Die Anzeige, die der Konzern schon im Sommer veröffentlicht hat, habe ich leider erst im September entdeckt. Dann habe ich trotzdem angerufen und meine Unterlagen eingereicht. Und schon am nächsten Tag habe ich dann die Einladung zum Vorstellungsgespräch bekommen, das zum Glück keine Befragung, sondern eher ein angenehmer Austausch war.

In welchen Abteilungen sind Sie denn gewesen, und welche Aufgaben hatten Sie da?

Zimmermann: Das Trainee-Programm hat im November 2017 mit einer einmonatigen Pflegehospitation begonnen. Eingesetzt wurden wir auf kardiochirurgischen Normalstationen der Herz- und Gefäßklinik in Bad Neustadt. In den vier Wochen bin ich allen Schichten zugeteilt worden, und habe so einen guten Einblick in unterschiedliche Aufgabenfelder bekommen. Meist hatte ich Früh- oder Spätschicht, manchmal auch Wochenend- und Nachtdienste. Hier habe ich die Mitarbeiter bei allen Tätigkeiten, die ich ungelernt übernehmen durfte, so gut wie möglich unterstützt.

Was haben Sie genau gemacht?

Engel: Ich wurde in den ganz normalen Pflegealltag mit eingebunden: Das reichte vom morgendlichen Wecken über Bettenmachen, Wiegen, Medikamentenausgabe, bis hin zur Vergabe von Thrombosespritzen. Ich musste Patienten, die operiert wurden, vorbereiten, EKGs überwachen und Elektroden verlegen. Auch an der täglichen Runde, bei der Temperatur, Blutdruck und Puls gemessen wurden, war ich beteiligt. Bei der Chefarztvisite durfte ich dabei sein und den Schwestern bei allen anfallenden Aufgaben assistieren. Ich war sehr dankbar für die Möglichkeit, an OPs teilnehmen zu dürfen. In der Regel war ich bei Bypass-Operationen, manchmal kombiniert mit Operationen an Herzklappen oder Aortenbögen, anwesend.

Frau Zimmermann, nach der Pflege sind Sie in den Konzernbereich „Materialwirtschaft und Logistik” gewechselt. Wie war das für Sie?

Zimmermann: Genau, da war ich von Dezember 2017 bis Februar 2018. In Terminen haben sich Lieferanten mit ihren Produkten vorgestellt. Da habe ich zum einen viel Neues über den Materialbedarf des gesamten Konzerns erfahren, zum anderen die Vorgehensweise in Preis- und Vertragsverhandlungen kennengelernt. Am Ende der drei Monate durfte ich dann selbst eine Produktvorstellung und Preisverhandlung mit einem potenziellen Lieferanten führen.

Dann ging es in den Bereich „Personal“. Erzählen Sie mal!

Zimmermann: In der Personalabteilung am Standort Bad Neustadt war ich von März bis Juni 2018. Hier durfte ich zum Beispiel bei Bewerbungsgesprächen anwesend sein, die von den Personalreferenten geführt wurden. Außerdem habe ich bei Personalmarketingmessen vor Ort unterstützt. So war ich zum Beispiel auf einer Ausbildungsmesse und auf einer Karrieremesse, auf der sich der Konzern als potenzieller Arbeitgeber für angehende Ärztinnen und Ärzte präsentiert hat.

Ein letzter Teil des Programms war dann der Vorstandsbereich Medizin…

Zimmermann: Genau, da war ich von Juli bis August. Der Bereich war wegen seiner drei Unterabteilungen besonders vielseitig: „Medizinisches Prozessmanagement”, „Netzwerkmedizin und Innovation” und „Patientensicherheit, Qualitätsmanagement und Hygiene”. Ich bin in die unterschiedlichen Projektgruppen einbezogen worden und habe so einen sehr guten Überblick über die Tätigkeitsfelder des ganzen Vorstandsbereichs bekommen.

Frau Engel, Sie haben während Ihres Traineeships nach der Pflege ebenfalls die Bereiche Personal und Vorstandsbereich Medizin durchlaufen, waren anstelle der Materialwirtschaft aber in der Geschäftsführung. Was hat Ihnen bisher am besten gefallen?

Engel: In der Pflege hat mir das gefallen, was man „direktes Feedback” nennen könnte. Man hat den Patienten schon mit ganz simplen Dingen wie einem Glas Wasser oder einem Gespräch helfen können. In den Verwaltungsbereichen wie der Geschäftsführung und dem Vorstandsbereich Medizin kann ich endlich mein Wissen aus dem Studium anwenden. Das ist häufiger nützlich, als ich gedacht hätte.  Insbesondere waren meine Kenntnisse der Strukturen des Gesundheitswesens von Vorteil, zum Beispiel das Zusammenspiel von Kostenträgern und Krankenhäusern oder die Berechnungsgrundsätze für die Erstattung von Krankenausleistungen.

Sie durften zuerst in der Pflege körperlich tätig sein und dann im Büro arbeiten. Was war besser?

Engel: Nach einem Tag in der Pflege merkt man am Abend wirklich, was man getan hat. An einigen Abenden konnte ich auch nicht mehr joggen gehen, obwohl das sonst zu meinen täglichen Routinen gehört. Nach der Büroarbeit bin ich auf andere Art erschöpft.

Können Sie sich vorstellen, was Sie in zehn Jahren machen werden?

Engel: Da möchte ich definitiv noch bei der RHÖN-KLINIKUM AG sein. Dadurch dass ich auch einen Master-Studiengang absolviert habe, würde ich mir zudem die Besetzung einer leitenden Position wünschen. Ich bin mal gespannt, wie sich der Campus in Bad Neustadt entwickelt, da findet sich bestimmt eine Aufgabe für mich, die mir Spaß macht.

Sind auch Sie interessiert am Trainee-Programm? Auch im Herbst 2019 startet wieder eine neue Runde. Also: Bewerben! Hier geht’s zur aktuellen Stellenausschreibung.