Archive Tag:Erkrankung

Ein Leben mit der Diagnose Multiple Sklerose

Multiple Sklerose (MS) ist eine chronisch-entzündliche Erkrankung des Zentralen Nervensystems. Mittlerweile gibt es in Deutschland neuesten Schätzungen zufolge mindestens 300.000 MS-Patienten, Tendenz steigend. Entgegen landläufiger Meinung handelt es sich nicht um eine Erkrankung des Erwachsenenalters, sie werde nur in vielen Fällen noch immer zu spät diagnostiziert, sagt der Neurologe Stefan Schlesinger, Oberarzt an der Neurologischen Klinik am RHÖN-KLINIKUM Campus Bad Neustadt. Er betont allerdings auch, dass die Diagnose längst nicht mehr bedeute, lebenslang mit Behinderung leben zu müssen. Im Gespräch mit dem RHÖN-Gesundheitsblog erklärt er unter anderem, weshalb die Behandlungsmöglichkeiten bei MS immer besser werden und wie man der Erkrankung vorbeugen kann.

Essen ist (k)ein Gefühl

Essstörungen, ob Magersucht, Anorexie, Bulimie, Übergewicht oder Mischformen  betreffen zunehmend immer mehr Menschen. Neben psychischen Beeinträchtigungen können diese Erkrankungen auch schwerwiegende organische Schäden nach sich ziehen und schlimmstenfalls sogar tödlich enden.

Immerhin, als gesichert gilt die Erkenntnis: Der beste Schutz vor Essstörungen ist ein gesundes Selbstvertrauen und Körperbewusstsein. Patienten zu helfen, ebendiese wiederzuerlangen, ist die Aufgabe von Sandra Röder und Meike Storath. Beide sind staatlich geprüfte Diätassistentinnen und arbeiten in der Psychosomatischen Klinik Bad Neustadt, Hand in Hand mit Psychologen und anderem medizinischen Fachpersonal.

Depression – Auch bei Kindern und Jugendlichen „gut behandelbar”

Interessenverlust, Freudlosigkeit, ein verminderter Antrieb und erhöhte Ermüdbarkeit: Wie erwachsene Menschen können auch Kinder und Jugendliche unter Depressionen und deren Begleiterscheinungen leiden. Wichtig: Niemand müsse sich dafür schämen, dass er an einer psychischen Erkrankung leidet, sagt Professorin Dr. Katja Becker, Direktorin der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie am Universitätsklinikum Marburg. Im Interview ermuntert sie Eltern, das Gespräch mit ihren Kindern zu suchen, wenn diese traurig wirken und sich zurückziehen. Außerdem erklärt sie, wann professionelle Hilfe gefragt ist und auf welchen drei Ebenen sich eine Depression abspielt.